Willert

Was determiniert die Größe von Private Equity-Gesellschaften?

Eine fallstudienbasierte Untersuchung des Geschäftsmodells von Beteiligungsgesellschaften zur Erklärung von Größenmustern von Fonds und Organisation
Tectum,  2006, 298 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9104-3

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Trotz aller öffentlichen Kritik am Geschäftsmodell Private Equity hat sich in den vergangenen Jahren auch in Europa der Markt für Private Equity etabliert und institutionalisiert. Während die Fondsvolumen dabei immer größere Dimensionen im Milliardenbereich einnehmen, sind die Gesellschaften aus organisatorischer Perspektive jedoch kleinste Boutiquen geblieben. Dies erstaunt angesichts der Entwicklung in anderen Professional Services-Industrien wie der Rechts- oder Managementberatung, wo führende Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern entstanden. Auf Basis einer quantitativen Erhebung sowie mehrerer qualitativer Fallstudien geht Florian Willert der Fragestellung nach, was die Größe von Private Equity-Gesellschaften determiniert. Dieses Thema eignet sich bestens dazu, die Struktur des Geschäftsmodells von Private Equity-Gesellschaften zu erhellen. Der Autor vermittelt in seiner Untersuchung einen detailreichen Einblick in die Funktionsweise sowohl von Venture Capital- als auch Buyout-Gesellschaften. Die aus den Fallstudien abgeleiteten Erkenntnisse werden einer eingehenden theoretischen Reflexion unterzogen. Aus der Antwort auf die Fragestellung können Voraussetzungen für das Wachstum von Private Equity-Gesellschaften abgeleitet werden. Darüber hinaus ergeben sich Ansatzpunkte für ein erweitertes theoretisches Konzept zur Erklärung von Größenunterschieden von Professional Services-Unternehmen im Allgemeinen. Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkten in den Bereichen Private Equity und Organisationstheorie sowie an Investment Manager und Führungskräfte von Private Equity-Gesellschaften. Florian Willert, Jahrgang 1973. Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Promotionsstudium an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Nach mehrjähriger Beratungstätigkeit für die Management-beratung Bain & Company in München ist er seit 2005 für die Private Equity-Gesellschaft Maryland in Hamburg tätig.

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