Züllighoven

Verbraucherschutz durch Informationspflichten im Wettbewerbsrecht

Am Beispiel der Irreführung durch Unterlassen
Tectum,  2010, 494 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-2246-7

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Es gilt als „ältester Marketingtrick der Welt“, Kunden dadurch zu gewinnen, indem weniger vorteilhafte Aspekte der angepriesenen Leistung einfach verschwiegen werden. Innerhalb der letzten Jahre hat sich der Gesetzgeber verstärkt dem Verbraucherschutz gewidmet und Informationspflichten im Bürgerlichen Recht und Lauterkeitsrecht geschaffen. 2004 wurde dazu das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) reformiert. Dabei wurden ausdrückliche Informationspflichten ebenso gesetzlich verankert wie das von der Rechtsprechung entwickelte Verbot der Irreführung durch Verschweigen. Erstmals widmet sich mit Volker Züllighoven ein Autor umfassend den Informationspflichten gemäß UWG und BGB, die auch als Instrument zur Umsetzung des Europäischen Binnenmarktes immer mehr an Bedeutung gewinnen. Er zeichnet die Schnittstellen zwischen bürgerlich-rechtlichen und lauterkeitsrechtlichen Informationspflichten nach und arbeitet die aus den lauterkeitsrechtlichen Generalklauseln resultierenden Informationspflichten heraus. Die bisherige Rechtsprechung und aktuelle europarechtliche Entwicklungen fließen dabei in die Darstellung ein.

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