Becher

Explaining Ethnic and Election Violence

Kenya and Malawi in Comparison
2016, 557 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-3390-3

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Warum verlaufen manche Wahlen gewaltsam und andere nicht? Warum bricht in manchen Ländern Gewalt zwischen ethnischen Gruppen aus und in anderen nicht? Und wie kann erklärt werden, dass nur manche Gebiete und manche Wahlkreise von Gewalt betroffen sind, während andere friedlich bleiben? Um diese Fragen zu beantworten, erfasst Anika Becher Gewalt anlässlich von Wahlen sowie ethnische Gewalt für zwei afrikanische Staaten über 20 Jahre hinweg. Anhand ihrer Daten zeigt die Autorin, wann und wo in Kenia und Malawi seit der Wiedereinführung von Mehrparteienwahlen Gewalt ausbrach, und untersucht, wie die Unterschiede zwischen den Ländern, aber auch innerhalb der Länder erklärt werden können.
Sie zeigt, dass vorherrschende Erklärungsansätze für Bürgerkrieg nicht ausreichen, um ethnische und Wahlgewalt zu erklären, und dass beide – obwohl oft eng verknüpft – unterschiedliche Ursachen haben. Ein Großteil der Gewalt geht von regierungsnahen Akteuren aus und schränkt den politischen Wettbewerb ein.

»Becher shows with rigour and detail how persistent violence can be a feature of societies without it taking the shape of civil war and how violence tends to not only fluctuate over time but also cluster in specific areas... A majour strenght of the book lies in its comparative approach and Becher´s effort to chart patterns of violence across time and space.«
Prof. Dr. Kristine Höglund, Africa Spectrum 2017, 132
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