Keuschnigg | Wolbring

Experimente in den Sozialwissenschaften

Soziale Welt - Sonderband 22
2015, 364 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-1916-7

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Aufgrund ihrer hohen internen Validität werden Experimente vielfach als Goldstandard wissenschaftlicher Forschung bezeichnet. Die Probleme von sozialwissenschaftlichen Experimenten werden dagegen häufig in der ungeklärten Übertragbarkeit ihrer Ergebnisse auf die „reale Welt“ gesehen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer strittigen externen Validität stößt die experimentelle Methode bis heute vor allem in der Soziologie auf gehörigen Gegenwind.
Dieser Sonderband liefert gute Gründe für die Durchführung von Experimenten und zeigt dabei nicht nur die breiten Anwendungsmöglichkeiten in einer Vielzahl sogenannter Bindestrichsoziologien auf, sondern systematisiert dringend notwendige Methodenforschung zum Einsatz von Labor-, Feld-, Vignetten- und natürlichen Experimenten. Der Sonderband richtet sich dabei einerseits im Sinne eines Lehrbuchs an Studierende, andererseits im Charakter eines Handbuchs an Forschende und soll zur vermehrten Nutzung experimenteller Verfahren in der empirischen Sozialforschung einladen.
Mit Beiträgen von:
Martin Abraham, Katrin Auspurg, Gerrit Bauer, Rolf Becker, Johann Behrens, Roger Berger, Christiane Bozoyan, Andreas Diekmann, Axel Franzen, Stefan Friedhoff, Thomas Hinz, Marc Keuschnigg, Bernhard Kittel, Ulf Liebe, Stefan Liebig, Sonja Pointner, Carsten Sauer, Manuela Vieth, Thomas Voss, Tobias Wolbring, Christoph Zangger, Ekkart Zimmermann

&raquodie zentrale deutschsprachige Referenz zum Thema Experiment in den Sozialwissenschaften bleiben, zumal die umfangreichen Literaturlisten zu den Einzelbeiträgen mit ihren fast 1200 einzelnen Nachweisen zusammengenommen eine exzellente internationale Biographie zum Thema ergeben&laquo
Prof. Dr. Klaus G. Troitzsch, Soziologische Revue 2016, 427

»Einen ausgesprochen gut gelungenen Artikel über multifaktorielle Experimente haben Katrin Auspurg und Thomas Hinze beigesteuert... überwiegend lesenswert.«
Prof. Dr. Oscar W. Gabriel, soziopolis.de 5/2016
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